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Perspective

Perspective

Menschen meckern 

Menschen jammern

Gefangen im Alltag 

Ohne Aussicht auf Besserung

Tag ein Tag aus

Keiner kann es recht machen

Allen geht es augenscheinlich gut

Nur man selbst hadert mit sich

Wenn dir dein Leben nicht gefällt

Dir Stolperfallen & Steine in den Weg legt

Stell es auf den Kopf

Stell dich selbst auf den Kopf

Entdecke neue Blickwinkel

Ungewohnte Herangehensweisen

Erfrischende Veränderung

Schau über den Tellerrand

Du bist es

Der über deinen Weg entscheiden darf

Das ist ein Privileg

Nutze es

Wenn dir etwas nicht gefällt

Stell es auf den Kopf

Stell dich auf den Kopf

Neue Perspektiven heißt

Neue Möglichkeiten heißt

Ein neues Ich


Hello

Wild und Frei und Wunderbar

Wir sind Katharina und Oli. Vor vielen Jahren beim Fernsehen kennengelernt. Sie damals Moderatorin im Ersten, er Sounddesigner im Selbigen. Schnell war klar, dass wir privat, aber auch beruflich gemeinsame Wege gehen möchten. Unsere Jobs im Medienzirkus wollten wir nicht bis an das Ende aller Tage machen, das war klar. Nicht, dass es schlechte Jobs gewesen wären, wir zu wenig Geld verdient oder die nötige Abwechslung gefehlt hätte. Nein, so war es nicht. Die Arbeit war vielseitig – wir beide hatten mit internationalen Größen wie Phil Collins, Celine Dion oder Jennifer Lopez zu tun, reisten um die Welt und verbrachten über die Hälfte des Jahres in fremden Städten und Hotelzimmern. New York, Dubai, Israel, Spitzbergen, Italien, Polen, Deutschland. Was uns fehlte, war ganz einfach die Selbstbestimmung. Wir wollten uns aktiv für einen Job entscheiden. Unabhängig von Programmdirektoren und Einschaltquoten. Wir wollten selbstständig sein. Ohne Chef und doppelten Boden. Nur wir und unsere Visionen.
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Mit den Jahren hat sich dann viel bei uns getan: Seit 2012 arbeiten wir mittlerweile als Fotografen und Filmemacher. Außerdem ist Katharina Sprecherin für Werbung, Synchron, Fernsehen, Radio usw., moderiert und coacht alle, die an ihrer Stimme arbeiten möchten. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, schaut doch mal auf ihrer Seite vorbei.

Oli unterrichtet ebenfalls, allerdings in den Bereichen Foto, Film und Webdesign. Wen und was er schon alles vor der Linse hatte, findet ihr auf seiner persönlichen Seite.

Im Sommer 2018 haben wir dann unser absolutes Herzensprojekt an den Start gebracht. Unser eigenes, kleines Modelabel: WILD UND FREI UND WUNDERBAR. Und hier sind wir jetzt!
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WILD UND FREI UND WUNDERBAR. Unsere Definition von einem perfekten Leben.

Sein wer man ist und nicht, wer man sein sollte. Selbstbestimmt leben. Aus dem Alltag ausbrechen, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt und nach Hause kommen, wenn einem danach ist. Abenteuer erleben und Dinge tun, die man noch nie zuvor getan hat. Viele Dinge. Lachen, staunen, sprachlos sein. Anders sein und nichts auf Konventionen geben. Echt sein, jeden Moment genießen und auch die kleinen Dinge zu schätzen wissen. Weniger grübeln. Einfach sein.

Wenn es eine Sache gibt, bei der wir uns wirklich sicher sind, dann ist es Folgendes: Das Leben ist zu kurz für die vielen Vielleichts, Neins und Abers in unseren Köfen! Deshalb versuchen wir jede Sekunde zu genießen, schöne Momente zu inhalieren und mit einem Lächeln im Gesicht nach vorne zu schauen.

Bevor man sich auf den Weg macht, weiß man nie, was auf einen zukommen wird. Welche Abenteuer vor einem liegen, welche Überraschungen auf einen warten. Aber wenn man sich traut, neue Wege zu gehen, wird alles ganz wild und frei und wunderbar.


Frische Luft Und Endlose Weite

Freiheit

Frische Luft und endlose Weite

Frische Luft und endlose Weite sind Balsam für die Seele. In unseren Großstädten passiert allerdings das genaue Gegenteil: es wird uns schnell zu eng, zu laut, zu dreckig. Zu viele Menschen, auf zu kleinem Raum. Vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ist Halli Galli angesagt, wir hetzen von Termin zu Termin, quälen uns durch überfüllte Straßen und kommen nur selten zur Ruhe.

Auf nach Spitzbergen

Als ich vor ziemlich genau 11 Jahren für eine Fernsehreportage nach Spitzbergen reisen musste, hatte ich keine Ahnung, wie sehr mich dieses Erlebnis prägen würde. Ich hatte keine Vorstellung von Spitzbergen, schon gar nicht von Ny Alesund, dem letzten bewohnten Dörfchen vor dem Nordpol, mit nur rund 30 Einwohner im Winter und 120 Einwohnern im Sommer. Aber kaum angekommen, hatte mich die Insel schon in ihren Bann gezogen. Frische Luft und endlose Weite. Eigentlich die perfekte Fototapete – nur dass es die Wirklichkeit war.

Kennt ihr das?

Auf Geschäftsreise oder im Urlaub, in fremden Hotelzimmern oder ungewohnten Betten in gemieteten Apartments schläft man mindestens die erste Nacht nur mehr schlecht als recht. Mir geht es jedenfalls immer so. Ich gewöhne mich nur langsam an neue Umgebungen. Obwohl ich Jahre lang mehr als die Hälfte des Jahres in Hotels verbracht habe, will sich mein Körper nicht an die ständig wechselnden Situationen gewöhnen. Ich wälze mich in den Laken, drehe mich zum gefühlt tausendsten Mal von der einen auf die andere Seite, schaue auf die Uhr und mache drei Kreuze, wenn es endlich Morgen ist und ich aufstehen darf.

Auf Spitzbergen war das anders

Ich habe noch nie so gut geschlafen wie in meinem kleinen Zimmer, in meinem noch kleineren Einzelbett auf der sehr sehr kleinen Insel kurz vor dem Nordpol. Vielleicht war es die Kälte, vielleicht die frische Luft, vielleicht das bequeme Bett mit der gutriechenden, frisch gewaschen Bettwäsche, vielleicht der gute Rotwein, vielleicht auch einfach nur die Erleichterung, dass uns unsere 8-sitzige Propeller-Maschine sicher auf die Insel gebracht hat und es keine Notlandung im eiskalten Meer geben musste. Einige von uns hatten schon ihr drittes Vater unser gebetet und auf ein Taschentuch einen Abschiedsbrief an ihre Liebsten verfasst. Aber das ist eine andere Geschichte.

Vierzehn Nächte schlief ich auf Spitzbergen wie ein Stein, wachte nicht einmal in der Nacht auf, wälzte mich nicht einmal im Halbschlaf hin und her, schaute nicht auf die Uhr, sondern wurde erst von meinem Wecker geweckt. Das passiert mir normalerweise nie. Keine Kopfschmerzen, keine Wehwehchen. Und das ging nicht nur mir so, sondern unserem kompletten Team.

Noch nie habe ich so tief und frei durchgeatmet, wie kurz vor dem Nordpol. Die Luft war so rein, davon können wir hier in Deutschland nur träumen. Die Landschaft war traumhaft schön, beeindruckende Gletscher, Eisbären in weiter Ferne und Rentiere, die in echt mit ihren kurzen Beinen sehr lustig aussehen.

Warum mich diese Reise so geprägt hat

Die Reise an den Nordpol hat mir deutlich vor Augen geführt, wie wichtig eine intakte Natur ist, wie gut es tut, frische Luft genießen zu können und wie sie manchmal wahre Wunder bewirkt.

Wenn man sich also mal wieder von der Größe der Stadt eingeengt und den Abgasen der Autos verpestet fühlt: raus aus der Stadt, rein in die Natur. Frei durchatmen und neue Kraft tanken, weit ab von all den Neonlichtern und der nicht enden wollenden Hektik. Und vielleicht nehmen wir ja auch ein bisschen dieser Ruhe mit in unseren Alltag… das wär doch was!

Was sind eure Geheimtipps gegen zu viel Halli Galli

Was macht ihr um euren Kopf frei zu bekommen, um neue Energie zu tanken und kreativ sein zu können? Geht es euch auch manchmal so, dass euch der Lärm der Stadt nervt und ihr raus müsst? Wir sind gespannt und freuen uns über jeden Tipp. Kommentiert gerne bei Instagram unter diesen Post oder schickt uns eine Nachricht!

Wilde Grüße von Katharina & Oli

Freiheit

Freiheit

Freiheit

Unbeschwert Leben Kinderleicht

KINDERLEICHT UNBESCHWERT LEBEN

Unbeschwert Leben Kinderleicht

 

Wer von uns wünscht sich nicht manchmal zurück in seine unbeschwerten Kindertage? Da wo man noch keine Verantwortung tragen musste, man einfach laut los lachen konnte, ohne einen speziellen Grund dafür zu haben, man keine Kalorien gezählt hat und nicht wusste was Hektik, Geldsorgen oder Selbstzweifel sind. Unbeschwert Leben im Hier und Jetzt ohne zu viele Gedanken an morgen oder gestern zu verschwenden. Das waren noch Zeiten. Damals, als wir noch klein waren.

 

Kinder sind ehrlich, auf eine positive Art naiv, lassen sich von ihrem Bauchgefühl und nicht von ihrem Kopf lenken, sind nicht skeptisch, nicht durch die Blume und nicht hintenherum. Sie sind geradeaus. Sie schenken dir ihr Herz, vertrauen dir und lieben es neue Abenteuer zu erleben. Sie lachen viel. Tanzen, auch wenn keine Musik läuft. Trösten dich, wenn es dir nicht gut geht und heilen deine Wunden mit Spucke, Puste und ihren winzig kleinen Händen. Sie glauben an das Gute, fallen hin und stehen wieder auf. Sie sind frei von Zwängen, gesellschaftlichen Normen und Regeln. Sie tun das, was sie tun möchten und nach einer ordentlichen Mütze Schlaf, sieht bei ihnen die Welt immer wieder blendend aus. 

 

Warum verlernen wir diese Unbeschwertheit über die Jahre? Warum bewahren wir sie uns nicht? Warum hetzen wir von einem Punkt zum Nächsten ohne dass ein echtes Ziel dahinter steckt? Warum interessiert uns, was die Nachbarn sagen und die Leute von uns denken? Und warum streben wir immer nach mehr und genießen nicht einfach das, was wir schon haben? 

 

Warum?

 

Wäre es nicht eine wahnsinnig gute Idee, sich lieber etwas von der Unbeschwertheit der Kleinen abzuschauen, anstatt ihnen unsere verkopfte, verkorkste Welt aufzuzwängen? Die Dinge, nach denen wir uns zurücksehnen, versuchen wir unseren Kindern auszutreiben. Macht das Sinn? Wollen wir das wirklich? Oder machen wir das nur, weil man es halt so macht? Weil Verbote, Regeln und Neins zur Erziehung dazu gehören.

 

Kinder sind so cool. Die Einen wild und frech, die anderen sensibel und leise, aber alle haben sie eine Sache gemeinsam: sie machen sich keine Sorgen, sie leben unbeschwert. Sie sind nicht getrieben von Selbstzweifeln und Ängsten. Sie lassen das Leben auf sich zukommen, leben munter in den Tag, schauen, was er so bringt und sind auch mit wenig zufrieden. 

 

Lasst mal wieder euer inneres Kind raus, genießt die Tage, lasst euch treiben, schaut nicht auf die Uhr und knallt euch keine unnötigen Termine in den Kalender. Seid unbeschwert. Nutzt die Zeit einfach mal dazusitzen und nichts zu tun. Vielleicht langweilt ihr euch sogar… oh Mann, wann haben wir uns eigentlich das letzte Mal gelangweilt? Und wann haben wir das letzte Mal so richtig gelacht? Wann haben wir zuletzt ein Abenteuer erlebt und wann etwas getan, das wir noch nie zuvor getan haben? 

 

Stille. 

Grübeln.

 

Das ist verdammt lang her? Dann raus mit euch und eurem inneren Kind und erlebt etwas, lacht, tanzt, habt Spaß, seid unbeschwert, genießt Sonnenauf- und Untergänge, spürt den Wind, der durch eure Haare fegt, beobachtet Tiere, Kleine und Große, genießt die Natur, tut einfach mal nichts und sagt euren Liebsten, wie lieb ihr sie habt. Los geht´s, auf drei: eins, zwei, DREI!

 

 

Das Leben ändern

#wildundfreiundwunderbar – mein neues Lebensmotto ✌

Gut, es hat etwa 42 Jahre gedauert, um genau dahin zu kommen aber hey… das Leben ist eine Reise und schließlich ist ja der Weg das Ziel.

Knapp drei Wochen ist es jetzt her, dass wir unsere letzte Hochzeit fotografiert haben. Nicht nur für diese Saison… für immer.
Nach 7 Jahren, in denen unsere Sommer und größtenteils auch Frühjahr, Herbst und oft sogar Winter von feiernden Gesellschaften dominiert wurden, haben wir beschlossen, uns mehr Zeit – nein… viel mehr Zeit zu gönnen.
Für uns, für unsere Leidenschaften, für Freunde, für Hobbys, die wir erst entdecken müssen, weil wir uns in der Zeit als selbstständige Fotografen die Freiheit dafür nicht genommen haben.
Je älter du wirst, desto mehr weißt du das zu schätzen, was man heutzutage im Instagram-Slang #qualitytime nennt.
Momentan genießen wir diesen neu gewonnenen Luxus genannt ZEIT in vollen Zügen! Und das Beste daran: dieser Luxus kostet KEINEN CENT – Alles Gratis!
Aktuell verbringen wir jede freie Minute mit und in unserem @retrocampervan

War Langeweile für uns als Kinder doch etwas nahezu Unerträgliches, ist es heute etwas, nachdem sich so viele sehnen.
Und genau um diese Gedanken geht es bei unserem neuen Herzensprojekt @wildundfreiundwunderbar
In diesem Sinne: habt einen wunderbaren Tag und für all diejenigen, die sich in ihrem Alltag gefangen fühlen: das Leben zu ändern – von heute auf morgen – ist einfacher als man denkt.

Man muss es einfach nur tun!

Ortsunabhängiges Arbeiten

Ortsunabhängiges Arbeiten

Ortsunabhängiges Arbeiten

 

Als Selbstständiger frei zu machen und sich eine Auszeit zu gönnen, ist immer so eine Sache. Kaum hast du die Tür hinter dir abgeschlossen und dich für Urlaub oder einen kurzen Städtetrip entschieden, klingelt das Telefon oder dein Postfach quillt vor lauter neuer Nachrichten über. Bei uns ist das ständig so. Wir können die Uhr danach stellen. Und genau deshalb haben wir uns schon vor einiger Zeit mit dem Gedanken angefreundet von unterwegs zu arbeiten. Stichwort: Ortsunabhängiges Arbeiten. 

 

Geht das?

 

Macht das Sinn? Oder ist ortsunabhängiges Arbeiten nur ein Mythos und in der Realität ein nicht realisierbarer Trend, der nur durch Instagram unfassbaren Ruhm erlangt hat? 

Fangen wir vorne an: natürlich geht das. Irgendwie. In Zeiten von Free Wifi und Steckdosen an quasi jeder Ecke, kannst du ganz bequem auch außerhalb deines Büros arbeiten. In vielen Cafés, Restaurants oder auch an öffentlichen Plätzen gibt es mittlerweile kostenloses Internet, das du ganz bequem via Smartphone oder Laptop nutzen kannst. 

Ob das Sinn macht? Das kommt natürlich immer auf dein Business an, aber wir haben unser Business mittlerweile so gedreht, dass wir sehr viele Bestandteile unserer Arbeit von unterwegs aus meistern können. Für uns macht es absolut Sinn. Uns ist es wichtig nicht an einen bestimmten Ort gebunden zu sein, sondern ortsunabhängig arbeiten zu können. Nur zwei Laptops, zwei Smartphones und wir. 

 

Ist ortsunabhängiges Arbeiten nur ein Mythos?

 

Ein klares: Jein. Mit Blick auf all die Digitale Nomaden, die sich auf Instagram tummeln, die jeden Tag ein bis ins kleinste Detail inszeniertes Bild von sich am Strand posten, wie sie top gestylt und braun gebrannt an ihrem Laptop arbeiten, könnte man sich dazu hinreißen lassen zu sagen: das ist doch alles nur Fake! Ortsunabhängiges Arbeiten? Das geht doch überhaupt nicht! Dass da draußen sehr viele Menschen unterwegs sind, die nicht wirklich digitale Nomaden sind, aber gerne so tun, um Werbedeals zu ergattern oder gesponsert zu werden, ist ganz klar. Instagram ist voll von diesen Menschen und benutzt du auch nur einen einzigen relevanten Hashtag aus diesem Bereich, wirst du von Bots mit Nachrichten und Likes nur so überschüttet. Schwachsinn.

Trotz allem gibt es natürlich Menschen, die es sich zum Ziel gemacht haben von unterwegs zu arbeiten. Nur so viel, wie gerade eben nötig ist. Sie leben von der Hand in den Mund. Bei ihnen steht das Reisen an erster Stelle, nicht der Aufbau einer Firma. Sie haben kein Interesse an einem überdurchschnittlich gut laufenden und florierenden Geschäft, denn ein solches von unterwegs aufzubauen oder am Laufen zu halten, würde unfassbar viel Arbeit bedeuten. Darum geht es ihnen nicht. Sie wollen das Leben genießen, fremde Orte entdecken, neue Menschen kennenlernen. Die meisten digitalen Nomaden, die permanent reisen, leben von sehr wenig Geld und haben gar nicht die Absicht, ein ernsthaftes Business aufzubauen. Oder sie haben in der Vergangenheit viel gearbeitet, dementsprechend viel Geld verdient und wollen jetzt ihre Ruhe haben. Gibt es beides. 

Wir leben nicht in unserem Campervan, suggerieren das auch nicht, aber wir genießen es, jede freie Minuten der Stadt „Auf bald!“ zu sagen und ohne viel zu packen mit unserem zu Hause auf Rädern unterwegs zu sein. 

 

Mit dem Campern am Bodensee

 

Neulich waren wir mit unserem Van am Bodensee, wollten uns einfach mal zwei, drei Tage eine Auszeit gönnen. Einfach die Sonne genießen, gemütlich im See schwimmen und zur Ruhe kommen. Doch kaum waren wir unterwegs, kam auch schon die erste, dringende Jobanfrage. Am nächsten Tag folgte die Zweite. Verrückt… als ob die Menschen wüssten, dass wir einfach mal NICHTS tun möchten. Wie dem auch sei, sicherlich muss man nicht auf jede Anfrage, die im Urlaub eintrifft, reagieren.  Aber wenn es tolle Jobs sind, die dir angeboten werden, macht es schon Sinn. Und wenn die Arbeit sich nicht nach Arbeit anfühlt, sowieso. 

 

W-Lan für alle!

 

In Meersburg machten wir uns dann auf die Suche nach W-Lan, da relativ große Dateien vom Laptop aus verschickt werden mussten. Und siehe da: es war gar nicht schwer. Die Stadtwerke Konstanz bietet allen Reisenden, die die Autofähre von Konstanz nach Meersburg oder andersrum nutzen, kostenloses Internet an. Nicht nur auf der Fähre selbst, sondern auch im Hafen, so dass die Passagiere während sie auf die Fähre warten, kostenlos surfen können, ohne ihr eigenes Datenvolumen zu verbrauchen. Perfekt für alle Pendler, Urlauber und… uns, denn im kompletten Hafengebiet gibt es unglaublich schnelles Internet, nette Sitzmöglichkeiten und sogar Ruhe, um von unterwegs zu arbeiten. 

So saßen wir eine ganze Weile am Bodensee, arbeiteten vor uns hin und genossen es auch außerhalb unseres Büros Geld verdienen zu können. Was will man mehr? Arbeitet ihr auch von unterwegs? Habt ihr Tipps für coole W-Lan Spots in eurer Stadt? Kommentiert einfach unter unserem Beitrag bei Instagram… wir sind gespannt auf! 

 

Ortsunabhängiges Arbeiten

Leben Ohne Plastik

Leben ohne Plastik

Leben ohne Plastik

 

Wenn man in andere Länder rüberschaut, könnte man meinen Deutschland sei mülltechnisch ganz gut aufgestellt. Wir führen zwar kein Leben ohne Plastik, aber wir trennen brav, recyceln, bringen Flaschen zum Container und sortieren diese sogar nach Weiß-, Grün und Braunglas. Für uns sind Flaschenpfand, Altpapier und Kompostieren keine Fremdwörter. 

Aber wir leben auch in einer Konsumgesellschaft und produzieren im EU-Vergleich deutlich mehr Verpackungsmüll als unsere Nachbarländer. Wir sind in Europa absolute Spitzenreiter in der Müllproduktion – während in anderen Ländern durchschnittlich rund 167 Kilogramm Müll pro Kopf und Jahr anfallen, sind es in Deutschland rund 220 Kilogramm. Ein ganz schön trauriger erster Platz.

 

Wo landet der ganze Müll?

Mit dem Gang zum Mülleimer – Tonne auf, Tonne zu – ist für die meisten Menschen das Müllproblem erledigt. Alle zwei oder vier Wochen werden die Tonnen abgeholt und dann ist der Müll weg. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber was passiert dann mit dem Müll? Wo landen unsere ganzen leeren Duschgelflaschen, Cremedöschen und Plastikverpackungen? 

Ein Teil unseres Mülls kann recycelt werden, bei weitem leider nicht alles. Nur knapp die Hälfte des getrennt entsorgten Plastikmülls wird wieder aufbereitet. Die andere Hälfte landet in Müllverbrennungsanlagen, wodurch wiederum Giftstoffe in die Umwelt gelangen, oder wird nach China verschifft. Der Müll wird per Hand sortiert und alles Brauchbare wird wiederverwendet. Was mit dem Plastik passiert, das nicht genutzt werden kann, bleibt unklar. Man geht davon aus, dass Müll sowohl vergraben, als auch ins Meer verschifft wird.

 

Great Pacific Garbage Patch

Im Pazifischen Ozean zwischen Hawaii und Nordamerika gibt es eine Müllinsel. Schon mal davon gehört?  

„Great Pacific Garbage Patch“ heißt diese Insel, die, wäre sie eine echte Insel, eine wunderschöne Lage und genügend Platz für Einwohner und Urlauber hätte. Doch der „Great Pacific Garbage Patch“ verfügt weder über Sandstrand noch Palmen – er besteht ausschließlich aus Müll. Plastik-Müll.

Der Müllfleck wächst immer weiter und ist mittlerweile rund viermal so groß wie Deutschland.

Auf einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern befinden sich 80 000 Tonnen Müll bestehend aus Flaschen, Containern, Fischernetzen, Mikropartikeln und sonstigem Unrat.

Kann man sich das vorstellen? Eine Insel, die viermal so groß ist, wie Deutschland und ausschließlich aus Müll besteht? Uns fällt das schwer.

 

Eine Plastikflasche braucht 450 Jahre, bis sie zersetzt ist

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass der Müll nach einer gewissen Zeit durch Sonneneinstrahlung und Salzwasser zersetzt wird, bleiben Mikroplastikteilchen zurürck. Plastiktüten brauchen etwa 20 Jahre, bis sie sich in ihre Bestandteile auflösen, Getränkedosen 200 Jahre, Plastikflaschen und Einwegwindeln 450 Jahre. Mikroplastikteilchen bleiben zurück und werden von Fischen, Krebsen und über die Nahrungskette auch von Vögeln und letztendlich von uns Menschen gegessen. Wir essen also den Müll, den wir selbst im Meer abgeliefert haben…

 

Zeit umzudenken!

Zeit, sich an die eigene Nase zu fassen! Zeit für ein Leben ohne Plastik oder zumindest einen bewussteren Umgang mit Plastik.

Denn durch unachtsames Kaufen und Konsumieren, werden täglich 3,5 Millionen Tonnen Müll produziert.

Schauen wir kritisch auf unser eigenes Konsumverhalten, wird einem klar, wie es zu dieser Zahl kommen kann. Beim Einkaufen gibt es fast so viel Plastik, wie angebotene Produkte. Und der Griff zur Plastiktüte geschieht vollautomatisch. 6 Milliarden Plastiktüten werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht, wobei die Gebrauchsdauer einer einzelnen Tüte bei gerade einmal 25 Minuten liegt. Ein viel zu kurzer Zeitabschnitt, der in keiner Relation zur extrem langen Beständigkeit von Plastik steht. 

 

Leben ohne Plastik

Die Umstellung auf ein Leben ohne Plastik erfordert Mut, Geduld und vor allem Disziplin. Aber wir können klein anfangen. Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Umwelt plastikfreier wird und unsere Gesellschaft bewusster konsumiert.

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, ein Leben ohne Plastik zu führen. Man muss nur den Anfang wagen. Zur Anregung haben wir für euch einige Dinge aufgeschrieben, die wir alle auf der Stelle ändern können. Wir müssen es nur machen. Los geht´s!

 

  • Getränke in Glasflaschen kaufen
  • Milch und Joghurt in Glasbehältern kaufen
  • Plastikstrohhalme durch Edelstahl, Papier oder Bambus ersetzen
  • Jutebeutel oder Einkaufskorb verwenden
  • Seife anstatt Duschgel verwenden
  • Rasierer aus Metall oder Holz verwenden, nicht Einweg
  • bei Wattestäbchen, Zahnbürsten und Haarbürsten auf Holz oder Bambus umstellen
  • eigenen Kaffeebecher aus Edelstahl verwenden
  • auch für Restmüll Bio Müllbeutel verwenden, die 100% biologisch abbaubar und kompostierbar sind
  • Kaffeekapseln aus dem Alltag verbannen
  • Fleisch und Käse an der Theke direkt in Boxen packen lassen
  • Eis aus dem Hörnchen nicht aus beschichteten Plastikbecher
  • Schild „Keine Werbung!“ auf den Briefkasten kleben
  • vorhandenes Plastik nicht wegschmeißen, sondern so lange es geht wiederverwenden
  • wiederverwendbare Backmatten, Küchenrolle und Abschminkpads nutzen
  • in verpackungsfreien Supermärkten einkaufen
  • auf dem Wochenmarkt einkaufen
  • leih mal wieder etwas, anstatt alles zu kaufen
  • erzähle deinen Freunden davon, so dass immer mehr Menschen bewusster leben

 

 

Wild Und Frei Und Wunderbar In Venedig

Es gibt ein paar Städte auf unserer großen weiten Welt, die man unbedingt besucht haben sollte. Venedig gehört definitiv dazu. Venedig, die Stadt der Liebe. Ob die im Sommer müffelnden Kanäle wirklich so romantisch sind, lassen wir dahin gestellt sein, aber eins ist Venedig auf jeden Fall: ein wunderbares Unikat. 

 

Eine Stadt, die keine roten Ampel, keinen Stau und keine Parkplatznot kennt. Hier ticken die Uhren etwas langsamer. Und abseits der Touristenströme, die sich in der Hochsaison auf der Rialtobrücke stapeln, ist Venedig zunächst ein verwirrendes, beeindruckendes Labyrinth aus kleinen Gassen, die sich viel zu sehr ähneln, um sie auseinander halten zu können. Einmal den inneren Kompass aktiviert und schon genießt du es dich zu verlaufen, die Zeit zu vergessen und letztendlich doch wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. Was für ein schönes Gefühl, ohne Ziel und Zeitdruck durch die Gassen zu schlendern und neue Eindrücke aufzusaugen.

 

Abseits des Markusplatzes und den anderen Touristenmagneten, findet man viele kleine Geschäfte mit humanen Preisen. Egal ob Kaffee, Pasta, Eis oder Wein: alles schmeckt köstlich. Vor allem dort, wo die Einheimischen sich tummeln. Kleine Clubs mit wundervoller Livemusik, ziehen uns in ihren Bann, Weinhändler, die ihre besten Tropfen auch in Plastikbechern to go anbieten. 

 

Venedig ist mehr, als nur das touristische Venedig, in dessen Restaurants du 8 Euro für eine Kaffee und 10 Euro für ein Bier zahlst. Wir laufen mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt, laufen etliche Kilometer pro Tag zu Fuß und verweilen hier und dort, wo es uns gerade gefällt. Das ist das Schönste. Für uns.

 

Wild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - VenedigWild und frei und wunderbar - Venedig 

 

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Make Coffee Not War

Kaffee

Kennst du das auch? Dieser Duft von frisch gemahlenem Kaffee und all die Erinnerungen und Bilder, die dir zeitgleich in den Kopf schießen? 

Als du in deiner Kindheit bei Omi am Wohnzimmertisch saßt – an diesem kleinen, massiven Tisch aus dunklem Holz, der diese Kurbel an der Seite hatte, die du stundenlang gedreht & große Augen gemacht hast, als der Tisch immer wieder, wie durch Zauberhand hoch und mit einem leisen Quietschen herunter fuhr. Damals gab es noch keinen Schnick Schnack, wie Latte Macchiato, Cappuccino, Frozen Iced Latte, Soja-, Minus L- oder 0,1 prozentige-Milch. Es gab Kaffee. Punkt. Aus einer Maschine, in die man einen dieser braunen Filter gesteckt hat. 6 Tassen Kaffee gleich 6 Löffel gemahlenen Kaffee plus einen Löffel für die Maschine. Und dann gab es Omi´s leckeren, selbstgemachten Apfelstreusel dazu, mit Äpfeln vom eigenen Baum. Das war der beste Apfelkuchen, den du je gegessen hast.

Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee, als du als Teenie mit deinen Mädels und Jungs im hippsten Café der Stadt saßt und deinen ersten Milchkaffee getrunken hast. Weil ihn jeder getrunken hat. Weil es cool war. Weil du dazu gehören wolltest. Das Geräusch der elektrischen Mühle, die die Arabicabohnen zerkleinerte, der typische Kaffeeduft, der in deine Nase drang. Nur der erste Schluck, war anders, als du ihn dir immer vorgestellt hattest. Was hatten denn eigentlich immer alle erwachsenen mit diesem Kaffee? Er war einfach nur schrecklich bitter und selbst mit mehreren Löffeln Zucker, ungenießbar. Natürlich hast du dir nichts anmerken lassen, schließlich saß dir dein Schwarm direkt gegenüber, aber lecker war definitif anders.   

Der Kaffee am Morgen danach. Als du verkatert in dieser dir fremden Wohnung aufgewacht bist und etwas verschämt, aber glücklich, abenteuerlustig und herausfordernd, deinem Gegenüber in die Augen geschaut hast, während er dir eine Kaffeetasse ins Bett reichte. Du hattest keine Ahnung, was die vergangene Nacht für deine Zukunft bedeuten würde, aber das interessierte dich auch nicht im Geringsten. Es war der Moment, der zählte.

Weißt du noch, als du mit deiner besten Freundin an einem heißen Sommertag im Bikini auf dem Balkon eurer WG saßt und ihr feststellen musstet, dass euch der Kaffee ausgegangen war? Wie sie sich schnell in ein Shirt zwängte, dass an ihrer mit Sonnenmilch gecremten Haut kleben blieb, dir zuzwinkerte und sagte „Keine Panik! Ich Regel das!“ Wie ihr beide herzlich gelacht habt und der Cappuccino im Pappbecher vom Kiosk nebenan, auf einmal wie der beste Cappuccino der Welt schmeckte. Einfach nur, weil der Moment so schön war. Erinnerst du dich?

All die Momente, in denen dir dein Partner Kaffee ans Bett gebracht hat, du mit deinen Eltern gemütlich zusammen saßt und ihr über alte Geschichten gelacht habt. All die Coffee To Gos auf dem Weg zur Arbeit, die riesigen Tassen und kleinen Espressi, die du über die Jahre genossen hast. All die überteuerten Koffeinbomben, die mit Liebe gebrühten Kaffees und auch die, die du lieber nicht getrunken hättest. All die Bilder versammeln sich in deinem Kopf, wenn du wieder den Duft von frischem Kaffee in der Nase hast. Mal das eine, dann ein anderes Bild. All die schönen, kleinen und großen Erinnerungen. 

Wie viel wunderbarer die Welt doch wäre, wenn sich alle Trumps und Putins und von Storchs dieser Welt, einfach mal einen Kaffee machen würden, anstatt Krieg anzuzetteln. Wenn sie einfach den frischen Kaffeeduft genießen und in Erinnerungen schwelgen würden. In schönen Erinnerungen. Wie du. Wie ich. Wie wir. Make Coffee. Not War.

Trucker Shirt – YIPPIE YIPPIE YEAH

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